Der gut ausgeschilderte Wanderweg N1 ist eine 10 km lange, unterhaltsame Tour durch die Vergangenheit. Texttafeln am Weg geben Informationen zu den Landschaftsbestandteilen.
Auf den Spuren der Zisterzienser geht es zunächst vom Bahnhof Neustadt a.d.Aisch auf den Hutsberg und seinen beeindruckenden Weitblicken über Birkenfeld und die Windsheimer Bucht. Von dort führt ein alter Hohlweg hinunter bis zur Furt des Schweinebachs. Als ein Relikt längst vergangener Zeiten kann diese wie schon seit Jahrhunderten noch heute von Fahrzeugen durchquert werden. Als Fußgänger kommt man jedoch trockenen Fußes über einem Steg auf die andere Seite. Vorbei am Schweinebach gelangt man zum Zisterzienser Nonnenkloster Birkenfeld. Gegründet 1275/76 von Burggraf Friedrich III von Hohenzollern und seiner zweiten Ehefrau Helena von Sachsen war es für unverheiratete adelige Töchter bestimmt. Daher diente es nicht nur religiösen Zwecken, sondern spielte gemeinsam mit der Gründung der "Nivenstadt" an der Aisch auch für den Landesausbau der fränkischen Zollern in Richtung Main eine wichtige Rolle. Dem alten Wirtschaftsweg folgend, gelangt man bis zu den ehemaligen Weihern entlang des Schweinebachs. Inmitten der ausgedehnten Wiesen erinnern heute noch Erhebungen im Boden an die einstigen Weiherdämme als Zeichen der umfangreichenTeichwirtschaft. Weiter geht es hinauf auf den Ellenberg, auf dem in früheren Zeiten eine Kapelle thronte. Auf der anderen Seite des Ellenbergs besteht in Stöckach Einkehrmöglichkeit. Durch den Wald geht es schließlich zurück auf den Hutsberg und von dort zurück zum Bahnhof Neustadt a.d.Aisch.