Tipp

Aischtalradweg

leicht
121,2 km
7:44 h
165 m
350 m
437 m
238 m
Radfahren
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Startpunkt

Rothenburg ob der Tauber

Zielpunkt

Bamberg

Der Aischtalradweg: Der familienfreundliche und abwechslungsreiche Flussradweg



Auf einer Länge von 121 Kilometern schlängelt er sich vom mittelalterlichen Rothenburg in das nicht minder geschichtsträchtige Bamberg und verbindet Mittel- mit Oberfranken.

Der Radfernwanderweg durchläuft bezaubernde Landschaften und Städte. Er führt auf meist naturnahen Wegen, die von blühenden Wiesen und Feldern gesäumt sind, vorbei an zahlreichen Weihern, und schließlich entlang des Main-Donau-Kanals nach Bamberg. Die malerischen Dörfer und idyllischen Kleinstädte mit ihren historischen Stadtbildern, sehenswerten Museen, Kirchen und Schlössern erfreuen jeden Kulturfreund.

Ein Höhenunterschied von nur 300 Metern auf den 121 Kilometern, fast keine Steigungen in beiden Richtungen, ausgebaute Flurwege und wenig Verkehr verleihen dem Aischtalradweg das Prädikat „ausgesprochen familienfreundlich“. Weitere Pluspunkte sind die Einbindung in den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN), viele Bahnstationen an der Strecke und die dichte Vernetzung mit weiteren Fernrad- und Rundwegen.

Mit sehr gut bewertet ist der Aischtalradweg vor allem für seine Befahrbarkeit, für die Wegweisung und seine Wegführung. Es ist eine Route mit zahlreicher Gastronomie und schönen fränkischen Dörfern, die einen Besuch lohnen. Entspanntes Rasten in Biergärten oder Spaziergänge durch die Altstädte locken den genießenden Radler.

Streckenabschnitte

Rothenburg o. d. Tauber bis Marktbergel

Der erste Abschnitt des Aischtalradwegs - von Rothenburg bis hinter Marktbergel - streift die Frankenhöhe. Eine waldreiche Hochfläche, die bis zu 554 Meter in den Himmel ragt. Ein 1.100 Quadratkilometer großer Kernbereich der Frankenhöhe ist als Naturpark ausgewiesen. Damit liegt der gleichnamige Naturpark größenmäßig im vorderen Mittelfeld der gut 100 deutschen Naturparke. Er erstreckt sich von der baden-württembergischen Landesgrenze westlich von Rothenburg fast bis nach Neustadt an der Aisch. Weitgehend im Naturpark liegen Teilflächen von rund zehn Aischtalradweg-Gemeinden. Der Naturraum Windsheimer Bucht begrenzt den Naturpark im Norden. Das Aischtal selbst, das bei Burgbernheim beginnt, bleibt ausgespart. Es ist jedoch ein bedeutender Lebensraum für Wiesenbrüter und daher als besonderes Schutzgebiet von europäischem Rang (SPA) eingestuft.

Rothenburg ob der Tauber mit knapp 11.000 Einwohnern ist wegen des mittelalterlichen Stadtbildes weltbekannt. Viele Besucher lassen sich jedes Jahr von märchenhaften Silhouetten und der romantischen, mittelalterlichen Architektur gefangen nehmen. Der Bummel durch die Gassen, herrliche Ausblicke in das liebliche Taubertal, Ausflüge in das reizvolle Umland und regionale Delikatessen hinterlassen bleibende Eindrücke. Kunst, Kultur, Geschichte sind reich vertreten. Die Bundesregierung zeichnete Rothenburg o. d. Tauber für das Engagement um Vielfalt, Toleranz und Demokratie als „Ort der Vielfalt“ aus. Menschen aus über 60 Nationen leben in der Stadt. Gemeinsam mit den Gästen aus allen Kontinenten prägen sie das weltoffene Klima. 

Enzian, Färberkamille und Schwarzspecht

Der Frankenhöhe-Anstieg hat einen sehr hohen Naturschutzwert, was man beim Vorbei-Radeln vielleicht gar nicht vermutet. So ist der südliche Teil als - besonders      schützenswertes - FFH-Gebiet (Flora-Fauna-Habitat) ausgewiesen. Über viele Jahrhunderte haben die Ortsbewohner an diesen landwirtschaftlich mäßig ergiebigen und schwer zu bearbeitenden Hängen Streuobst angebaut, eine spezielle Mittelwaldwirtschaft betrieben, karges Heu geerntet oder ihre Wiesen Wanderschäfern überlassen. Entstanden ist so eine reichgliedrige Landschaft mit vielen, heute seltenen Pflanzen und Tieren. Um den Petersberg bei Marktbergel finden sich beispielsweise mehrere Orchideen- und Enzianarten, Türkenbuntlilie, Klappertopf und Färberkamille. Weiterhin sind hier heimische Vogelarten wie Wendehals und Schwarzspecht anzutreffen.

Erlebnispfad Petersberg

Bei Marktbergel lohnt sich ein Abstecher zum Erlebnispfad Petersberg, der im Südosten Marktbergels steil die Frankenhöhe hinauf führt, um den Besucher wieder absteigen zu lassen.  Auf 3,5 Kilometern bietet er neben einer wunderschönen Aussicht 15 interessante Stationen wie den Summstein, Hängematten, Baumdrehscheibe und einen Heckentunnel. In einer wassergeschützten Halterung am Beginn des Weges am Ortsrand nahe der B13 findet sich ein Faltblatt mit einem Rätsel für kleine und große Besucher, das während des kurzweiligen Rundgangs gelöst werden kann. Festes Schuhwerk und ausreichende Kondition wegen einiger Steilpassagen sind zu empfehlen. Wer noch etwas mehr wandern möchte, findet hier am Petersberg weitere Rundwege.
Streuobst-Gemeinden - diese Bezeichnung trifft auf die Stadt Burgbernheim und den Markt Marktbergel zu wie auf keine anderen Orte im weiten Umkreis. Denn allein schon der Umfang der vielen Streuobstflächen sucht seinesgleichen. Die artenreichen Wiesen liegen nicht direkt am Weg, sondern schmiegen sich an die Hänge der Frankenhöhe, vom Aischtalradweg aus gut zu sehen. Kleinräumigkeit und Vielfalt sind kennzeichnend, robuste Hochstämme dominieren. Es sind vor allem Apfelbäume zu finden. In Burgbernheim finden sich jedoch auch zahlreiche Zwetschgenbäume, zudem Kirschen, Birnen und Walnüsse. An der Südseite des Petersbergs, auf Marktbergler Flur, wächst sogar etwas Wein.
Um die landschaftsprägenden, für den Artenschutz wertvollen Streuobstwiesen zu erhalten, hat die Stadt Burgbernheim eine regionale Streuobst-Initiative ins Leben gerufen. Deren Anliegen es ist, das heimische Obst selbst zu verwerten, etwa in Form von Apfelsaft und Apfelschorle der Marke „EinHeimischer“. Diese sollten auch als Durstlöscher für Aischtal-Radler geeignet sein. Informationen unter www.einheimischer.de oder www.burgbernheim.de

Marktbergel bis Bad Windsheim

Naturerlebnispfad

Der Naturerlebnispfad in Bad Windsheim ist ebenfalls einen Besuch wert. Der neue Rundweg ist nach dem weltbekannten Windsheimer Naturforscher Georg Wilhelm Steller (1709-1746) benannt, der unter anderem die nach ihm benannte Seekuh entdeckt hat. Hier kann rund sieben Kilometer auf Stellers Spuren gewandert werden. Der Weg beginnt nahe der Franken-Therme und führt weiter in den Kurpark und das Naturschutzgebiet Gräfwald. Zu entdecken gibt es unter anderem vielfältige Bäume, Biotope, Klanggarten und Fußreflexzonenlabyrinth. Kostenlos besucht werden kann auch ein Gradierwerk, wo verdunstende Sole Meeresklima erzeugt.

Bad Windsheim bis Dietersheim

Die Windsheimer Bucht gilt als besonders trocken - und sonnig. Ein subkontinental bestimmtes Klima wird ihr bescheinigt. Damit bildet Sie einen eigenen Naturraum, der sich von der Frankenhöhe und dem Steigerwald abgrenzt. Das Naturschutz-Bundesamt beziffert ihre Größe auf 139 Quadratkilometer. Einige Kilometer rollen auch die Räder auf dem Aischtalradweg durch diesen unauffälligen Landstrich mit überwiegend Äckern, die landwirtschaftlich genutzt werden und vereinzelt artenreiche Mittelwälder und Wiesen. Herausragendes Schmuckstück der Windsheimer Bucht sind die Külsheimer Gipshügel, eine nördlich vor den Toren der Stadt gelegene, gleichfalls unscheinbare Grasfläche mit besonderer ökologischer Bedeutung. 1905 wurde das nur acht Hektar große Areal als erstes Naturschutzgebiet in Mittelfranken ausgewiesen. Steppenheidevegetation lautet der Fachbergriff für den Bewuchs, der in Bayern kaum noch vorkommt und extrem seltene Pflanzen zum Blühen bringt, etwa die gelben Adonisröschen, blass-grüne Federgräser, lila Küchenschellen und violette Purpurschwarzwurzeln. Die „Gipshügel“ auf eigene Faust zu erkunden, macht wenig Sinn. Geführte Wanderungen werden hin und wieder angeboten, etwa im Rahmen von Bayern Tour Natur.
Auch Bad Windsheim gilt als sehr schöne mittelalterliche Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Weithin bekannt ist auch das Freilandmuseum. Auf dem Areal am Stadtrand wurden mehrere mittelalterliche Gebäude naturgetreu nachgebaut und eingerichtet. Neben Bauernhäusern werden die verschiedenen Handwerksbetriebe dieser Zeit dargestellt. Die Besichtigung der Gebäude gibt einen Einblick in die damaligen Wohn- und Arbeitsverhältnisse. Bad Windsheim ist ein Kurort. Die Franken-Therme verfügt neben Thermal-Sole-Becken auch über einen schönen Sauna- und Wellness-Bereich. Eine besondere Attraktion ist der überdachte und ganzjährig beheizte Salzsee, mit einem Salzgehalt ähnlich dem im Toten Meer.

Weinwanderweg

In Ipsheim beeindruckt der Weinwanderweg mit wundervollen Aussichten auf das Aischtal. Geteerte Wege ziehen sich durch die Rebflächen unterhalb der Burg Hoheneck. Es gibt eine sechs Kilometer lange steilere Route und eine leichte Tour, die vier Kilometer umfasst. Diese ist aufgrund geringer Steigungen sehr gut für Eltern mit Kinderwagen geeignet  und kann als barrierefrei bezeichnet werden. An sonnigen Sonn- und Feiertagen bewirtschaften heimische Winzer den Weg. Im Ort gibt es einige Winzerstuben und Gaststätten, wo man den Ipsheimer Wein zu günstigen Preisen verkosten kann. Ipsheim ist wie der Petersberg und Bad Windsheim gut mit dem Zug zu erreichen.

Dietersheim bis Neustadt

Sehenswert sind in Neustadt die mittelalterliche Stadtmauer und das Nürnberger Tor, aber auch das Alte Schloss muss sich nicht verstecken. Seit Jahrhunderten gilt der „Aischgründer Spiegelkarpfen“ als ein besonderer Leckerbissen, in Franken und weit darüber hinaus. In den Räumen des „Alten Schlosses“ ist seit 2008 die mehr als 1250-jährige Geschichte und Tradition der Aischgründer Teichwirtschaft zu sehen. Der Geschichts- und Heimatverein Neustadt a. d. Aisch e. V. ist Träger des Karpfenmuseums, der auch Führungen anbietet. Telefon 09161-66614 oder während der Öffnungszeiten 09161-6620905.

Allianzweg

Der Allianzweg führt innerhalb der Kommunalen Allianz „NeuStadt und Land“ von Dietersheim über Neustadt an der Aisch nach Diespeck und von dort aus nach Gutenstetten. Auf 54 Kilometern verbindet er die genannten Gemeinden. Gestartet werden kann an allen Orten, Abkürzungen und eine Teilung in eine südwestliche und nordöstliche Route sind gut möglich. Ein Stück der Strecke verläuft auf dem flachen Aischtalradweg, bei den Anstiegen zur Frankenhöhe darf jedoch schon mal kräftig gestrampelt werden.

Strahlbach-Tour und Pfalzbachweg

In Neustadt finden sich zwei sehr schöne Rundwanderwege, bekannt als Pfalzbachschlucht und Strahlbachweg. Auf 7,5 Kilometern führt der Pfalzbachweg durch die schöne Schlucht, die am Rand von Neustadt gelegen ist. Der sehr gut beschilderte Strahlbachweg erstreckt sich vom Wasserhaus über 12 km.

Neustadt bis Gerhardshofen

Halbzeit in Gutenstetten

Wer in Rothenburg oder auch in Bamberg auf dem Aischtalradweg los geradelt ist, hat, wenn er Gutenstetten erreicht, gut die Hälfte geschafft. Und noch runde 60 Kilometer vor sich bis zum Ziel. Nach der „Engstelle“ Neustadt wird der Talgrund hier wieder breiter, die Karpfenteiche nehmen zu, die Aisch wandelt sich allmählich zu einem richtigen Fluss. Ihre Auen sind eine wichtige Nahrungsquelle für Wiesenvögel. So zeigen sich zwischen Diespeck und Höchstadt vermehrt Störche am Wegesrand.
Charakteristisch für den Aischgrund ist ein weit verzweigtes Gewässernetz mit einer Vielzahl kleinerer Bachläufe, Quellen und über 7.000 Teichen. In ihnen wächst der Aischgründer Karpfen, eine eigene Zuchtform, den viele - auch weit über die Region hinaus - als kulinarische Spezialität schätzen. Diese dichten Weiherketten beginnen bei Gerhardshofen und erstrecken sich weit bis über Adelsdorf hinaus.

Gerhardshofen bis Uehlfeld

Kräuter-Rundweg

Durch Uehlfeld verläuft der Kräuter-Rundweg, der anschließend durch die Gemeinden Vestenbergsgreuth und Lonnerstadt führt. Er erstreckt sich über die Landkreisgrenze hinweg und eröffnet als familienfreundlicher Rundweg von 24 Kilometern Länge einen Blick in die bunte Welt der Kräuter. Zwischen Mailach und Lonnerstadt beschreiben große Schautafeln an den Feldern die dort angebauten Pflanzen: Sonnenhut, Zitronenmelisse, Spitzwegerich und andere. Im „Teedorf“ Vestenbergsgreuth lockt ein Kräutergarten mit rund 90 verschiedenen Kräutern. Vier rund drei Meter hohe Holzskulpturen („Figurenbeuten“) mit Bienen in ihrem Innern bereichern den Weg. Kräuterführungen, auch mit dem Rad, und andere „Events“ können bei den Greuther Kräuterführerinnen gebucht werden, Telefon 09163-88950.

Uehlfeld bis Höchstadt

Wer die typische Aischgründer Teichlandschaft näher kennenlernen möchte, sollte sich Zeit nehmen und den zehn Stationen der „Uehlfelder Wasserwelt“ einen Besuch abstatten. Sie verteilen sich auf 20 Kilometer über das gesamte Gemeindegebiet. Eine der Wasserwelt-Stationen ist der Weiler Gottesgab, der fast vollständig vom Wasser umschlossen wird, eine andere der Freizeitsee in Schornweisach.

Uehlfelder Karpfenrundweg

Der Uehlfelder Karpfenrundweg führt auf 25 Kilometern durch die malerische Teichlandschaft des Aischtals und zählt zu den schönsten Freizeitwegen im Aischgrund. Von Uehlfeld über Schornweisach geht es zum Jugendzeltplatz Vestenbergsgreuth des Kreisjugendrings Erlangen Höchstadt. Von hier aus nach Rohensaas, wo der Besucher die dichteste Konzentration der Teiche auf diesem Weg antrifft. Über Voggendorf führt der Weg die Aisch kreuzend zurück nach Uehlfeld. Auf ihren Auen sind häufig Störche anzutreffen, die sich auch in Uehlfeld ihre Horste eingerichtet haben. Im Jahr 2014 waren es elf brütende Paare. Die Strecke lässt sich sehr gut in zwei oder mehr Etappen aufteilen, sodass auch weniger geübte Radler, Spaziergänger und Familien mit Kindern auf ihre Kosten kommen. Natürlich liegt es nahe, die Karpfentour mit einem Karpfenschmaus, dem „Aischgründer Spiegelkarpfen“, zu krönen. Von mittelalterlichen Mönchen als Fastenspeise gezüchtet, ist der ursprünglich aus Asien stammende „Aischgründer“ eine eigene Zuchtform, die sich mit dem EU-Gütesiegel „geschützte geographische Angabe“ schmücken darf. Bekanntlich wird er nur in den Monaten mit einem „r“ im Namen serviert - besonders in Uehlfeld. Mehrere Gasthäuser und ein Bierkeller warten am Wegesrand.

Höchstadt bis Adelsdorf

Geprägt wird auch das Umland von Höchstadt durch die vielen Karpfenteiche, wie ein Blick auf die Karte zeigt. Herausragend ist das 128 Hektar große Naturschutzgebiet Mohrhof, dessen offizielle Bezeichnung „Vogelfreistätte Weihergebiet bei Mohrhof“ lautet. Es besteht aus Nasswiesen, etwas Ackerland, Wald und fast 100 Teichen, die gar nicht oder sehr naturnah bewirtschaftet werden. Die Vogelfreistätte gilt als Schutzgebiet von europaweiter Bedeutung. Wie die in Ansbach beheimatete Höhere Naturschutzbehörde festgehalten hat, können hier „bis zu 240 Vogelarten nachgewiesen werden. Im Frühjahr und Spätsommer nutzen zahlreiche Watvögel wie Bekassine, Kampfläufer und Grünschenkel das Weihergebiet zur Rast. Häufige Brutvögel sind Lachmöwe, Blesshuhn, Tafel- und Reiherente. Der Schwarzhalstaucher erreicht mit 50 bis 100 Brutpaaren hier seine höchste Brutdichte in Mitteleuropa.“
Die Bio-Karpfen der Mohrhof-Weiher vermarktet der Bund Naturschutz (BN) Höchstadt über sein Projekt Karpfen pur Natur. Es will eine extensive Wirtschaftsweise fördern und damit zur Artenvielfalt im Aischgrund beitragen. Näheres unter www.karpfenpurnatur.de

Adelsdorf bis Hallerndorf

Am Ortsende von Adelsdorf führt eine Brücke über die Aisch, kurz danach biegt der Aischtalradweg nach rechts in einen Flurweg ab. Nach 1,5 km geht es wieder auf einer Ortsverbindungsstraße weiter über Lauf und Haid nach Willersdorf, von hier ist ein lohnenswerter Abstecher über die ca. 1,5 Kilometer lange Straße zum Kreuzberg möglich, die jedoch sehr steil bergauf führt. Im nahen Hallerndorf gibt es drei sehr schöne, sogenannte Keller, bei denen es sich um gemütliche Biergärten handelt. Der vorderste Keller wurde neu gebaut und verfügt über ein eigenes Brauhaus, in dem mehrere verschiedene Biersorten gebraut werden. In der Erlebnisbrauerei können Besucher Brauereiführungen besuchen.

Hallerndorf bis Bamberg

Nach Hallerndorf verläuft der Aischtalradweg, auf einem neu gebauten Radweg, nach Trailsdorf. Auf einer schwach befahrenen Landstraße geht es weiter nach Seußling. Hier kurz vor Seußling endet die Aisch und fließt in die Regnitz, die hier überquert wird. Bei Altendorf erreicht der Besucher den Main-Donau-Kanal. Am Kanal entlang führt der Radweg über Hirschaid nach Strullendorf und weiter nach Bamberg. Eine größere Anzahl von Mühlen findet sich entlang des Wegs nach Bamberg, beispielsweise die Oberndorfer Mühle, die Nundorfer Mühle in Ipsheim, die Schorrmühle bei Dottenheim, die Diespecker Bruckenmühle, die Sterpersdorfer Mühle und die Greinenmühle. Es sind allesamt stattliche Gebäude und Anwesen, die von der hohen Bedeutung zeugen, die das Müller-Handwerk für den Aischgrund einmal hatte.
Die alte Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg gilt als eine der schönsten Städte Deutschlands. Das „tausendjährige Gesamtkunstwerk“ der Bamberger Altstadt wurde 1993 in die UNESCO-Liste des Welterbes aufgenommen. Einheimische wie Touristen schätzen besonders die hohe Lebensqualität und die wunderschöne Natur- und Flusslandschaft ist ein wahrer Schatz für Freizeitunternehmungen aller Art. Zudem verfügt Bamberg über viele Angebote für Kultur, Tourismus, Sport und Freizeit.

Tipp:

Sowohl Rothenburg ob der Tauber als auch Bamberg liegen im Nahverkehrsverbund Nürnberg (VGN). Mit dem Tagesticket Plus für 19,30 Euro (Stand Februar 2018) können zwei Erwachsene mit zwei Fahrrädern einen Tag im gesamten VGN-Verkehrsverbund fahren. Man kann also das Auto stehen lassen und den Zug nutzen. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, nur eine Tagestour zu unternehmen und auf halber Strecke, zum Beispiel in Neustadt, in den Zug zu steigen.

Radtour-Beschreibung

Rothenburg o. d. Tauber > Bamberg, gesamt 121 km
1. Tag: Anreise
2. Tag: Rothenburg o. d. Tauber > Bad Windsheim, 34 km
3. Tag: Bad Windsheim > Neustadt/Aisch > Höchstadt/Aisch > Adelsdorf, 56 km
4. Tag: Adeldorf > Altendorf > Bamberg, 31 km
5. Tag: Abreise

Die An- und Abreise mit der Bahn ist möglich. Änderungen vorbehalten.

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Karte

Aischtalradweg

, 91541 Rothenburg ob der Tauber
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Rothenburg ob der Tauber

Bamberg

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Quelle: Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim destination.one

Organisation: Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim

Zuletzt geändert am 15.03.2021

ID: t_100263450

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