Rundwanderweg über Gräfwald und Schloßbuck mit wunderbarer Aussicht über das Tal der Aisch
Aufgrund von Bauarbeiten und der Landesgartenschau in Bad Windsheim 2027 kommt es bis voraussichtlich Anfang 2028 zu einer Umleitung der Wanderwege im Bereich der Therme / des Kurparkes. Die Umleitungen sind ausgeschildert.Der
Weg beginnt im Kurpark an der Wandertafel bei der Kneipp-Anlage,
Erkenbrechtallee (gegenüber der Franken-Therme).
Kurz
nach der Wandertafel biegt der Weg nach links in den Kurpark und man wandert
durch alte Alleen und allmählich geht der Kurpark in weite Fluren über. Entlang
dem Gräfgraben führt der Weg durch die Gräfallee (Eichenhain) und man kommt zum
Gräfweiher wo sich eine Unterstellhütte sowie eine Holzkugelbahn befindet.
Durch den Gräfwald folgt man weiter der Markierung und erreicht auf einem
abschüssigen Wiesenweg den Ortsteil Oberntief (Gasthaus vorhanden). An der
Straßenkreuzung zweigt die Markierung nach links ab und man verlässt allmählich
Oberntief.
Nach
einer kurzen Strecke Richtung Norden biegt man rechts ab, wandert entlang an
Wiesen und Feldern und erreicht die Weinlage „Bad Windsheimer Rosenberg“. Von
weitem sieht man schon den Ortsteil Unterntief, unterhalb des Schloßbucks führt
der Weg ein kurzes Stück steil bergauf und unmittelbar eröffnet sich dem
Wanderer eine wunderbare Aussicht über das weite Tal der Aisch, das von kleinen
Ortschaften, Weinbergen, weiten Wiesen und Feldern durchzogen ist. Nicht zu
vergessen, auf der anderen Seite des Aischtals die imposante Burg Hoheneck. Die
Wanderung führt auf diesem ‚Hochplateau‘ weiter, bevor man oberhalb des
Ortsteils Erkenbrechtshofen den Weg verlässt und ins Dorf gelangt. Danach geht
es, vorbei an Gipsbrüchen, wieder Richtung Kurpark.
Wandert man diesen Weg im zeitigen Frühjahr, so
lohnt sich kurz nach Erkenbrechtshofen allemal ein Abstecher zum „Adonishügel“,
ein Gipshügel, der unter Naturschutz steht. Schon von weitem sieht man das
gelbe Adonisröschen blühen, das sich wunderbar mit der lila blühenden
Küchenschelle und der uralten Steppenheideflora ergänzt. Auch im Gräfholz
begegnet man sogenannten Frühblühern, wie z.B. Haselwurz, Aaronstab und
Seidelbast.